Mittwoch, 2. September 2009

Antwort

heute morgen war ich zur blutabnahme, ergebnisse bekomme ich allerdings erst nächste woche montag, weil ich ja ab morgen erst mal bis samstag mit meinem herrn fuchs in der heimat bin. eben habe ich dann eine antwortvon herrn a. bekommen, dem ich am montag eine sehr lange email geschrieben hatte. ich habe ihn über die internetseite der kassenärztlichen vereinigung gefunden und er war mir sofort sympathisch, als ich mich ein wenig auf seiner homepage umgeschaut habe. besonders, dass er eine stimmprobe von sich hochgeladen hatte, fand ich toll. er schrieb dazu, dass die stimme ja eigentlich das wichtigste instrument bei einer therapie sei und deswegen könne man sich diese vorher anhören. ich denke, ich werde ihn anrufen, auch wenn mein herz klopft, wenn ich nur daran denke. aber erst mal muss ich frühstücken (bagel und blaubeertee), weil ich bisher noch keine zeit dazu hatte.

Sehr geehrte Frau ______,

ich vermute, dass eine längere Therapie von ca. 2-3 Jahren nötig sein wird, um wirklich etwas an Ihrer Symptomatik zu ändern, weil dahinter zumeist eine grundlegendere Problematik steht, Gefühle zu regulieren. Die Therapieform der Wahl wäre eine Gruppentherapie mit Menschen, die ähnliche Probleme haben, um mit und voneinander zu lernen. Vorher fänden einige diagnostische Einzelgespräche statt. Sie können mich gern einmal anrufen, um einen Termin für ein Vorgespräch zu vereinbaren.

Mit freundlichen Grüßen
______ A.

4 Kommentare:

shekaina hat gesagt…

Muss ehrlich sagen, dass es mich massiv irritiert, dass du eine Gruppentherapie machen sollst- ich würde eine Einzeltherapie passender für dich finden... aber das musst du selbst entscheiden, finde es auf jeden Fall sher mutig von dir, dass du diesen Schritt gegangen bist. Lieben Gruss

Mrs. Wildheart hat gesagt…

das hat mich auch zuerst irritiert, andererseits kann es natürlich sein, dass es besser für mich ist - wahrscheinlich sollte ich einfach ein vorgespräch vereinbaren und schauen, was dabei rauskommt...

Miss Harrcore hat gesagt…

Passender Posttitel. Hier gibt's nämlich die Antwort:

Ich war DER fette Sportmuffel schlechthin, daher kann ich dir sehr gut aus eigener Erfahrung was sagen. Wichtig ist, regelmäßig etwas zu tun, sei es auch nur 10 Minuten. Angefangen habe ich mit Joggen und da war ich scho locker nach paar Minuten fix und fertig. Dann bin ich eben noch ne halbe Stunde schnell gelaufen. Schnelles Laufen bringt auch viel, von mir aus auch nur spazieren, hauptsache man bewegt sich. Es ist nicht wichtig, dass es nun die 20 Minuten Joggen sind, hauptsache man macht es JEDEN ZWEITE Tag, dann steigert man sich über die Wochen automatisch (:

Ich weiß jetzt gar nicht mehr auswendig, wie das wegen Verbrennung war... aber die Fettpolster werden ja erst ab 20 Minuten joggen oder so verbrannt... davor werden die Kohlenhydratspeicher angegriffen... interessiert dich sowas oder ist genau das jetzt, was du so verkrampft an der Sache siehst? (;

Lisa hat gesagt…

Ich finde eine Gruppenthera eigentlich eine tolle Idee. Mir hat damals in der Klinik die Gruppe immer am meisten geholfen, ich fands wunderbar mich mit anderen austauschen zu koennen und zu sehen dass ich nicht allein bin. Es hilft auf jeden Fall, wenn man sich darauf einlaesst.
Aber vielleicht kannst du ja auch nebenher eine Einzelthera machen oder alle 2 Wochen oder so..
Oder du schaust erstmal ob die Gruppe was bringt und wenn nicht, dann kannst du ja immer noch zur Einzelthera..
Die Idee an sich finde ich aber gar nicht mal so schlecht.
Ich wuerd auch sofort in eine Gruppe gehen, wenn es bei uns eine gaebe..
Ich wuensch dir alles Liebe und drueck dich :) <3