GUT
Ein (letztes) klärendes Gespräch führen. Dabei weinen, aber nicht aus Trauer, sondern darüber, dass man seit Monaten schlecht geschlafen und zu wenig gegessen hat, dass man zuviel nachgedacht hat und zu wenig unbeschwert war. Dann in der Dunkelheit nach Hause gehen und eine Hand in der Eigenen fühlen. Noch etwas trinken und reden und lachen und telefonieren und irgendwann zu zweit nebeneinander liegen. Reden und fühlen und küssen. Und nun schauen, was daraus wird. Und sich plötzlich so leicht fühlen, als sei eine Riesenlast verschwunden (und eigentlich sind es zwei). "Wie kamen wir auf die Idee, dass es so einfacher sei? Es ist viel schwieriger und unsicherer." und "Was essen wir heute Abend?". Sich auf die nächsten Tage freuen und auf das Grillen am Donnerstag. Nach vorne blicken und neugierig und unsicher sein, aber mit einem guten Gefühl in Bauch, Herz und Kopf.
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1 Kommentar:
das klingt so schön. so wunderschön. wie ankommen!
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