Dienstag, 30. November 2010

278.

ich wiederhole mich, aber: ich habe keine zeit. ich wünschte, ich könnte mehr schreiben und es gäbe sicherlich auch so einiges zu berichten, aber das leben hat zur zeit ein tempo angenommen, bei dem ich mich bemühen muss, schritt zu halten. meistens macht es spaß, manchmal macht es angst aber in jedem fall ist es anstrengend und ich bin jeden abend froh, wenn ich schlafen gehen darf. nicht einmal zeit, um meine bücher weiterzulesen, bleibt. das anstrengendste ist im augenblick wohl die arbeit; vor allem dann, wenn kaum etwas los ist und ich mich frage, was ich überhaupt dort mache anstatt mal wieder auszuschlafen / hausaufgaben zu machen / zu lernen / ...

ich freue mich auf die zweiwöchigen weihnachtsferien und hatte trotzdem vor drei tagen einen kleinen nervenzusammenbruch, weil mir alles so viel vorkam. inzwischen habe ich aber wieder das gefühl, es einigermaßen schaffen zu können. es ist einfach genau das richtige und der ganze stress lohnt sich so sehr, wenn ich in den vorlesungen sitze und einfach alles aufsauge, was ich höre.

und zum glück habe ich zwischendurch doch mal diese kurzen momente, in denen ich das gefühl habe, zeit zu haben. zum beispiel morgens, wenn ich zwanzig minuten früher aufstehe als ich müsste, damit ich in ruhe frühstücken und meinen tee trinken kann.

außerdem ist ab morgen dezember und vorweihnachtszeit und an meinem himmelbett hängt ein wunderschöner, von herr fuchs gebastelter adventskalender!



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1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Dezember und Vorweihnachtszeit ist so schön.
Ich denke viel an dich und finde es immer wieder schön, einen Eintrag hier zu lesen. Hoffentlich kann ich nächstes Jahr mal wieder Richtung Osten fahren..