Mittwoch, 29. September 2010

255.

ich kann nur versuchen, das mumford & sons konzert gestern abend zu beschreiben, auch wenn ich kaum glaube, dass es dem, was ich gefühlt habe, nahe kommt. also zuerst einmal eine bloße erzählung.

um vier uhr stand ich vor der halle - viel, viel zu früh. aber das machte nichts (auch wenn es irgendwann ganz leicht zu regnen begann), denn drinnen war soundcheck und so konnte ich schon früher als alle andere, mit einem ohr an der kalten tür, das ein oder andere lied mithören. irgendwann kamen dann noch zwei mädels, ungefähr in meinem alter, und von da an verging die zeit sogar ganz gut. das alles schrumpft zu einer kurzen zeit, in der wir geredet und gefroren haben und zusehen konnten, wie immer mehr menschen kamen. um kurz vor sieben war dann endlich, endlich einlass. nachdem wir so lange gewartet hatten, bekamen wir auch die begehrten plätze - erste reihe mitte. dort lernten wir noch anna und danny kennen, mit denen wir uns unterhielten, bis es endlich dunkel wurde. zwei vorbands spielten wundervollsten country und schafften es, die bis zum letzten platz gefüllte halle in die richtige stimmung zu bringen. besonders, weil marcus, winston und ben bereits kurz auftauchten und einige lieder begleiteten. die stimmung war wundervoll.

und dann ging es nach einer wirklich kurzen umbaupause endlich richtig los. sie kamen auf die bühne und ich bekam schon beim anfang von "sigh no more" gänsehaut. mehr kann ich zum konzert an sich kaum erzählen, es war wie ein traum, einfach fabelhaft. die jungs sind live noch um einiges besser als auf cd und bei "after the storm" hatte ich tränen in den augen. am allerschönsten war aber wohl, dass auch marcus tränen in den augen hatte und sichtlich begeistert war. es war so leicht, sich von der freude und liebe zur musik der jungs anstecken zu lassen. es wurden einige neue lieder gespielt und selbstverständlich gab es mehrere zugaben - zuletzt standen sie mit vorbands und bläsern (insgesammt 15 mann) auf der bühne und spielten diesen wundervollen song von old crow medicine show, welche als zweite vorband spielten.

anschließend war die stimmung so gut, dass ich mit anna und danny noch etwas essen ging und gegen zwei uhr (das konzert ging wahrhaftig bis kurz vor zwölf - vier stunden!) fiel ich unglaublich müde und glücklich ins bett.

sobald ich die paar bilder, die ich gemacht habe, auf dem pc habe, werde ich sie auch noch hochladen; ich muss immer noch kurz den atem anhalten, wenn ich manchen liedern lausche, besonders weil ich in den letzten monaten, in denen alles so schwer und schwierig war, kaum etwas anderes gehört habe.

danke.

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