musik anmachen, sich umziehen und schminken. etwas
mit den haaren machen. das lied immer und immer wieder hören und eigentlich keine lust haben. trotzdem in die lobby gehen und warten, dreißig minuten. sich begrüßen und hinaus in den milden abend treten. durch leichten regen laufen und zwischendurch anhalten, um das beste stück pizza new york's zu essen. weitergehen bis zu einer sportsbar. der erste vodka, der zweite. musik auf riesigen leinwänden, menschen beobachten. irgendwann eine freundin begrüßen und weiterziehen, in den club. diesmal im taxi, es hat aufgehört zu regnen. dort ankommen und dann dieses bild, wie im film. menschen, türsteher, gästelisten. ankommende taxis, gelächter, zigaretten. zwei freunde begrüßen und hineingehen. kühle, staubige, luft. champagner, mehr vodka, cranberry- und orangensaft, red bull, wasser und jede menge eis. drinks mixen, dort sitzen und sich unterhalten. der raum füllt sich, musik dröhnt in den ohren. es wird wärmer, lauter. aufstehen und tanzen, trinken und lachen und reden. nach stunden hinausgeschwemmt werden mit den anderen. ein taxi rufen, zum hotel fahren und sich überschwänglich verabschieden. ins bett kriechen, zwei aspirin nehmen, wasser trinken und einschlafen. aufwachen, stunden später, vom straßenlärm, der dumpf hinaufdringt. aufstehen, lange duschen und die sachen zusammenpacken. auschecken, das gepäck abgeben und dann: frühstück.

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und jetzt die sehnsucht nach einem morgen zuhause: aufwachen vom regen und der klaren luft. sich auf den rücken drehen, an die decke starren und die stille genießen. new york schläft nie. und es schweigt auch nie.
2 Kommentare:
toll, gefällt mir sehr. es wirkt alles so echt und greifbar, wie du es schilderst, so als wäre man gerade dabei und mittendrin.
oh, vielen lieben dank. :)
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