wenn ich durch diese stadt laufe bin ich so froh, hier zu sein. und ich kann mir sehr gut vorstellen, später auch wieder hier zu leben. von freunden wurde und werde ich dafür oft belächelt. es heißt, ich "könnte mich nicht losreißen" und dann wird gelacht. am anfang habe ich mich dafür geschämt, dass ich mich - scheinbar in der minderheit - so mit meiner stadt verbunden fühle. inzwischen habe ich mitleid für diejenigen, die immer noch lästern und dabei anscheinend vergessen, dass sie ja auch hier geboren wurden und / oder aufgewachsen sind. ich finde es traurig, wenn man keine richtige heimat hat oder sie sich selbst schlecht redet. wenn ich mich mit ihnen unterhalte, dann verstehe ich sie nicht. sie kommen doch immer wieder, feiern weihnachten in denselben clubs - silvester ebenfalls - gehen in denselben geschäften einkaufen und treffen sich in denselben cafés. und all das scheint für sie so schrecklich zu sein, während ich mich schon tage vorher darauf freue, hier zu sein. ich liebe unser haus und unseren garten, ich liebe es, dass die wege so kurz sind und dass ich einfach nur die straße runtergehen und dann rechts abbiegen muss, um bei nicole zu sein. ich finde es schön, wenn die nachbarn fragen wie es mir geht und was ich mache, oder wenn ich einkaufe und auch dort die menschen fragen, wo ich denn eigentlich gerade bin. ich liebe es, dass hinter unserem haus das naturschutzgebiet anfängt und dass ich als kind von fünf jahren allein zum kindergarten laufen konnte, weil er so nah ist. ich liebe die bäume, auf die ich geklettert bin und die wiesen, durch die ich lief. ich erinnere mich an so viele tage, an denen ich mit laura draußen gespielt habe, an unserem bach. wie ich in einem sommer gleich zweimal hintereinander reinfiel und wie sie sich den kopf an einem ast stieß und genäht werden musste. ich denke an den schrebergarten meiner großeltern und nicole's riesigen garten. ich denke an das riesige baumnest, dass wir bauten, bevor dort alles abgerissen wurde, ich denke an meine wunderschöne grundschulzeit und was wir dort alles gespielt haben. an den bäcker, bei dem wir für fünf oder zehn pfennige süßigkeiten vor der schule holten. ich denke an meine mittelstufe und bin dankbar, dass ich dort sein durfte. ich finde es schön, dass sich dort noch immer so viel tut und hoffe, dass meine kinder später auch auf so eine schule gehen dürfen. ich bin froh, dass ich eine heimat habe, mit der ich mich identifizieren kann und für die ich mich nicht schäme, die mir nicht lästig ist. und wenn ich dafür ausgelacht oder belächelt werde, ist es mir inzwischen egal. es gibt nur eine hand voll menschen, die mich verstehen. und ich könnte vor freude weinen, wenn herr fuchs sagt, dass er sich wünschen würde, später hier mit mir zu wohnen.
i've been walking in the same way as i do
missing all the cracks in the pavement
and tutting my heel and strutting my feet
"is there anything i can do for you dear? is there anyone i could call?"
"no and thank you, please madam. i ain't lost, just wandering"
round my hometown
memories are fresh
round my hometown
oh the people i've met
are the wonders of my world
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