zwischen traumverhangenen wimpern und nachtgedanken bin ich aufgewacht und habe mich leise umgedreht. und da warst du. versteh' mich nicht falsch, natürlich weißt du, dass du nachts neben mir liegst und schläfst, aber manchmal, da kann ich es noch immer nicht ganz glauben. du lagst einfach so neben mir, die decke war von deiner schulter gerutscht, deine haare waren leicht verwuschelt. dein gesicht konnte ich nicht sehen, weil du mir deinen rücken zugewandt hattest. stattdessen sah ich deine helle, glatte haut, deine schulterblätter, die sich ganz leicht abzeichneten. deinen nacken, den ich am liebsten geküsst hätte. sachte beugte ich mich ein wenig vor, dich nur am arm leicht berührend. dein gesicht war ganz entspannt und ich konnte - ohne, dass du es bemerkt hättest - deine vollkommenheit bewundern. den bogen, von deiner stirn bis zur nasenspitze, deine hohen wangenknochen. deine dunklen augenbrauen, die weichen lippen. ich liebe dein gesicht. und dann konnte ich nicht mehr anders, ich hob eine hand und strich über deine wange, deinen hals hinab und in deinen nacken über deine kühle haut. du drehtest dich langsam zu mir um und hast mich angesehen, mit deinen meeresblauen augen. ich wollte dich eigentlich nicht wecken, aber es war so schön, wie du mich angesehen hast und leise "hey" flüstertest. ich hatte gänsehaut. schließlich habe ich mich umgedreht, den kopf wieder in den sternen vergraben und bin - an dich gekuschelt - noch einmal eingeschlafen.
Maybe I've been here before
I know this room, I've walked this floor
I used to live alone before I knew you
(rufus wainwright - hallelujah)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen