I'm just the pieces of the man I used to be
Too many bitter tears are raining down on me
I'm far away from home
And I've been facing this alone
For much too long
I feel like no-one ever told the truth to me
About growing up and what a struggle it would be
In my tangled state of mind
I've been looking back to find
Where I went wrong
Too much love will kill you
If you can't make up your mind
Torn between the lover
And the love you leave behind
You're headed for disaster
'cos you never read the signs
Too much love will kill you
Every time
I'm just the shadow of the man I used to be
And it seems like there's no way out of this for me
I used to bring you sunshine
Now all I ever do is bring you down
How would it be if you were standing in my shoes
Can't you see that it's impossible to choose
No there's no making sense of it
Every way I go I'm bound to lose
Too much love will kill you
Just as sure as none at all
It'll drain the power that's in you
Make you plead and scream and crawl
And the pain will make you crazy
You're the victim of your crime
Too much love will kill you
Every time
Too much love will kill you
It'll make your life a lie
Yes, too much love will kill you
And you won't understand why
You'd give your life, you'd sell your soul
But here it comes again
Too much love will kill you
In the end
(queen - to much love will kill you)
es ist erst mai und ich kann sagen, dass ich mein lied für 2oo9 bereits gefunden habe. niemals zuvor habe ich mich so hin- und hergerissen gefühlt. ich hatte noch nie so großes heimweh. und das nach zwei orten. ich stehe seit fünf, fast sechs, monaten zwischen zwei stühlen und weiß nicht so recht, wohin. immer wenn etwas kommt, dass mich mehr in die eine oder andere richtung zieht, werde ich beinahe verrückt. ich möchte mir wehtun in irgendeiner weise. um zu vergessen. ich möchte trinken, bis ich nicht mehr weiß, wo ich bin, ich möchte so lange nicht schlafen, bis ich einfach nicht mehr denken kann, ich möchte meinen kopf gegen die wand hauen, schlafen, nicht essen. es gibt so viele möchlichkeiten. nichts davon tue ich. ich schreie nicht einmal. ich erinnere mich an eine situation, vor vielleicht drei wochen. ich saß im auto in der heimat, es war dunkel und ich war kurz davor, zu weinen. weil ich es nicht mehr aushielt. ich habe nichts von alledem rausgelassen. ich habe mich geohrfeigt, bis ich mich wieder im griff hatte. und inzwischen sehe ich nicht einmal mehr einen grund oder sinn darin, die dinge herauszuschreien oder zu -weinen. denn es hilft mir nicht weiter. ich bleibe weiter dazwischen, unfähig, etwas dagegen zu tun. was könnte ich schon machen? in die alte heimart zurück kann ich nicht, denn mein bester ist hier, in diesem neuen zuhause und weiß noch nicht, was nach der schauspielausbildung kommt. außerdem ist die heimat auch nicht mehr so wie vorher, bevor ich weggegangen bin. meine eltern stehen ganz kurz vor einer trennung, ende des monats zieht meine mama aus dem gemeinsamen haus aus und dann ist sowieso alles anders. und trotzdem will alles an mir zurück. vielleicht, weil ich auch manchmal ganz naiv hoffe, dass das schon wieder wird, wenn ich nur wieder da bin. nun sitze ich im zug, auf dem weg zurück in die große stadt und alles in mir sträubt sich dagegen. ich will einfach nicht. ich will lieber bei nicole im garten sitzen oder mit greta spielen. gestern abend was so schön. und ich habe angst. dass ich, wenn ich erst einmal den job annehme, keine zeit mehr haben werde. oder nicht so viel, wie ich möchte. ich sollte schon mal aufschreiben, wann ich denn im juni nicht kann. und es sind einige tage, an denen ich in kassel bin oder gern wäre. wie soll ich da irgendetwas auf die reihe bekommen? andererseits weiß ich einfach, dass ich noch nicht bereit bin, das loszulassen. ich muss alle zwei oder drei wochen in die heimat, um die restliche zeit ohne weinkrämpfe zu überstehen. das letzte mal, als ich fünf wochen nicht da war, ging es mir so schlecht, dass ich am liebsten meine siebensachen gepackt hätte und einfach wieder zurückgezogen wäre. ich war so kurz davor. da meinte meine frau mama, dass ich eben mehr kontinuität brauche. ich bin eben so. ich muss alle zwei wochen zurück. aber ich weiß nicht, ob ein arbeitgeber das verstehen kann und will. nachher werde ich probearbeiten und dann sehen wir weiter. ich will mich noch nicht festlegen und die mitarbeiterinnen sind wirklich nett. ich glaube, dass es mir spaß machen könnte, vor allem brauche ich endlich wieder etwas zu tun, bis sutdium oder ausbildung beginnen oder bis ich mein praktikum mache. und mein papa hatte schon recht. wenn es gar nicht mehr geht, dass muss ich eben vorher kündigen. und auf der anderen seite ist der vertrag auch erst einmal nur für drei monate. würde also sehr gut in meine zeitplanung passen. anfang juni bis ende august arbeiten, dann ein dreimonatiges praktikum und eventuell noch eins dranhängen. es passt also alles, so wie ich mir das vorstelle. und womöglich brauche ich auch mal wieder ein erfolgserlebnis. etwas, dass mir zeigt, dass ich etwas "durchziehen" kann. dass ich schaffe, was ich mir vornehme. vor allem, nachdem ich gemerkt habe, dass ich an der verpatzten aufnahmeprüfung immer noch so sehr knabbere. ich habe ja noch immer mit niemandem darüber geredet. als mein bester es vor ein paar tagen nur ganz kurz anriss war ich schon den tränen nahe. das war ja auch der hauptgrund, weswegen ich nicht mehr sicher bin, ob dieser job der richtige für mich ist. weil es immer darum geht, ob "die leute" einen wollen oder nicht. ich möchte nicht irgendwann so hart sein, dass mir das egal ist und nichts mehr ausmacht. ich trage mein herz nicht auf der zunge, ich trage es in den händen und das möchte ich auch nicht aufgeben. ich war immer stolz darauf, nicht so abgehärtet und abgeklärt zu sein. und ich will, dass das auch so bleibt. es gibt einfach so viel zu bdenken im moment und mein kopf dreht sich manchmal wie ein kreisel. da ist kein platz für heimweh, dass sich einfach immer dazwischendrängt.
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